KFV-Forschungspreis 2017 ging an Peter Nutz von Wiener MA 48

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kfv Für sein Modell zur Optimierung des Winterdienstes, bei dem er einen Zusammenhang zwischen bestehenden Wetterereignissen, Griffigkeit der Fahrbahn und Winterdienstmaßnahmen herstellt, bekam Peter Nutz den mit 10.000 Euro dotierten Forschungspreis des Kuratoriums für Verkehrssicherheit.

 

„In dieser Arbeit wurden sowohl Verkehrssicherheit als auch ökologische und ökonomische Aspekte zu einem praxistauglichen Gesamtmodell vereint, das auf allen Ebenen Vorteile für Nutzer und Gesellschaft bringt. Eine ausgezeichnete Weiterentwicklung des modernen Winterdienstes auf Österreichs Straßen", so KFV-Direktor Othmar Thann. Preisträger Peter Nutz arbeitet in der Magistratsabteilung 48 der Stadt Wien und ist dort für den Winterdienst zuständig.

 

Leben mit Roboterautos
Die Zweitplatzierte, Medienpsychologin Martina Mara, die sich über ein Preisgeld von 3.500 Euro freute, leitet am Ars Electronica Futurelab in Linz den Forschungsbereich RoboPsychology. Gemeinsam mit internationalen Partnern untersuchte sie in ihrem Forschungsprojekt, wie die Kommunikation und das Zusammenleben zwischen Mensch und Roboterautos aussehen könnte. In einem weltweit einzigartigen Simulationsraum werden Szenarien des Aufeinandertreffens simuliert und studiert.

 

Straßenzustand mit Sensoren ermitteln
Den dritten Platz des KFV-Forschungspreises 2017 mit einem Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro erhielt Cornelia Lex mit ihrer Dissertation zum Thema „Ermittlung des Kraftschlusses zwischen Reifen und Fahrbahn während der Fahrt". Das Ziel ihres Forschungsprojektes ist, einen möglichst robusten und genauen Wert des Straßenzustandes zu ermitteln, mit Hilfe von Sensoren, die in einem serienmäßigen Fahrzeug verfügbar sind. Die Autorin dieser Dissertation greift eine der zentralsten technisch-physikalischen Fragen der Fahrzeugforschung auf, deren wesentliche Parameter die Witterungs- und Straßenverhältnisse sind.

 

Ein Anerkennungspreis wurde ebenfalls vergeben und er ging an Christian Hofstätter und Ewald Treffler für die Erfindung der KRISIPOOL-Sicherheitsleiter, die Ertrinkungsunfälle von Kleinkindern verhindern soll. Diese Pool-Leiter kann mit einer einfachen Drehbewegung von einer betretbaren Leiter in einen sicheren Zustand gebracht werden.

 

Foto: KFV © Kuratorium für Verkehrssicherheit//APA-Fotoservice/Roßboth

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