Straßenmeisterei Zell am Ziller feiert Jubiläum

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Strao enmeisterei Zell Mitarbeiter Seit dem Jahr 1967 ist die Straßenmeisterei Zell am Ziller für 135 Kilometer Straße in Tirol zuständig, zuvor wurde dieses Gebiet von der Straßenmeisterei Schwaz betreut. Ende Juni feierte die Straßenmeisterei Zell am Ziller offiziell ihr 50-jähriges Bestehen.

 

Das Team der Straßenmeisterei Zell am Ziller ist für 16 Straßenzüge mit einer Länge von 135 Kilometern vom Inntal bis zu Gerlospass und nach Hintertux zuständig. LHStv Josef Geisler nahm das Jubiläum zum Anlass, den 23 MitarbeiterInnen der Straßenmeisterei für ihren Einsatz zu danken: „Ihr seid es, die tagtäglich und bei jeder Witterung für gut befahrbare und sichere Verkehrsverbindungen sowie für Sauberkeit auf unseren Straßen sorgen. Es ist eurem Einsatz zu verdanken, dass auch bei extremen Verhältnissen der Weg zur Arbeit, zum Einkauf, in die Schule oder an den Urlaubsort sicher bewältigt werden kann."

 

In 50 Jahren 400 Mal um die Welt
Die Aufgaben, die vor 50 Jahren in der Straßenmeisterei Zell am Ziller noch mit 53 Mitarbeitern erledigt wurden, bewältigt heute ein 23-köpfiges Team. Dazu steht ein Fuhrpark mit zwölf Fahrzeugen zur Verfügung. Schätzungsweise 16,85 Millionen Kilometer hat der Straßendienst der Straßenmeisterei Zell am Ziller in den vergangenen 50 Jahren im Auftrag der Sicherheit und Sauberkeit zurückgelegt. „Damit haben wir vom Zillertal aus 400 Mal die Erde umrundet", scherzt Straßenmeister Manfred Dengg.

 

Seit 2009 wurden die baulichen Anlagen der Straßenmeisterei Zell am Ziller sukzessive auf Vordermann gebracht. „Wir haben heute einen zeitgemäßen und den Anforderungen des modernen Straßendienstes entsprechenden Stützpunkt", freut sich Dengg. Rund 1,4 Millionen Euro hat die Generalsanierung der Straßenmeisterei gekostet. Viele Arbeiten wurden in Eigenregie durchgeführt und so Kosten gespart.

 

Kehrforce One fegt durch die Straßen
Einen neuen Anstrich haben auch die sechs Kehrmaschinen des Landes erhalten, darunter auch jene der Straßenmeisterei Zell am Ziller. „Wir haben im Frühjahr dieses Jahres über Facebook dazu aufgerufen, uns flotte Sprüche für mehr Sauberkeit auf unseren Straßen zu schicken", erklärt Bernd Stigger von der Landesstraßenverwaltung. Das Echo war groß. Aus den zahlreichen Einsendungen wurden die besten Sprüche ausgewählt. Die sechs Kehrmaschinen der orangen Flotte des Landes firmieren nunmehr einheitlich unter dem Titel „Kehrforce One". Auf der in Zell am Ziller stationierten Kehrmaschine regt außerdem der Spruch „Weil i woaß, was sich kehrt!" dazu an, seinen Müll nicht aus dem Autofenster zu werfen.

 

1.000 Tonnen Müll landen in Tirol pro Jahr auf den Straßen und an den Straßenrändern. „Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern auf humorvolle Weise appellieren wir an die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die Straßen sauber zu halten", erklärt Stigger.

 

Arbeitsplätze im ländlichen Raum
Die insgesamt 14 Straßenmeistereien des Landes Tirol sind für die Aufstellung und Reinhaltung tausender Verkehrszeichen, hunderter Kilometer Leitschienen, unzähliger Leitpflöcke, Brückengeländer, Bodenmarkierungen und Schneestangen ebenso verantwortlich wie für sichere, saubere Fahrbahnen sowie gepflegte Straßenränder und Böschungen.
Für besonders wichtig erachtet LHStv. Geisler die dezentrale Struktur des Straßendienstes in Tirol. „Durch unsere regionalen ‚Einsatzkommandos' gewährleisten wir ein Höchstmaß an Flexibilität und Ortskenntnis und bieten Arbeitsplätze im ländlichen Raum."

 

Foto © Land Tirol/Entstrasser

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